Gründung

NZ Reutlingen-Achalm e.V.

Reutlingen e.V.

 

Gründung

der

Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V.

Gründungsversammlung

Gründungsmitgliedern wird feierlich vom 1. Vorstand eine Gründungsurkunde verliehen

ist am Samstag, den 6. Januar 2018 um 14.01 Uhr in unserem Vereinsheim, Gustav-Werner Str. 10 in 72764 Reutlingen. Gleich im Anschluß daran erstmaliges Häsabstauben.

 Wer Gründungsmitglied werden will, meldet sich bitte beim Gründer Frank Christoph Schnitzler, Tel. 0176 / 86319071 bis zum 1. Januar 2018.

Die Idee

Die Idee zur Gründung der Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V. hatte Frank Christoph Schnitzler bereits als er am 9. Juni 2010 den Reutlinger Ritterorden & Kulturverein Achalmritterschaft Reutlingen e.V. gründete. Diesen Ritterorden widmete Frank Christoph Schnitzler der Familie von Achalm und deren Mitglieder, den Grafen Kuno und Luithold von Achalm, die Stifter des Klosters Zwiefalten. Die Achalmritterschaft Reutlingen hat jedoch nichts mit der Fasnet oder mit Karneval zu tun.

Das Wappen / Vereinslogo

 

Das Wappen der Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V. entstand während des Reutlinger Wappenstreits im Jahr 2011, in dem Frank Christoph Schnitzler diesen Wappenentwurf vorstellte und veröffentlichte (Siehe Presseberichte Reutlinger General-Anzeiger und Reutlinger Nachrichten).

Es zeigt in der linken Hälfte das halbe Stadtwappen der Stadt Reutlingen und in der rechten Hälfte das halbe Wappen der Grafen von Achalm.

Da auf dieses Wappen Frank Christoph Schnitzler alle Rechte, alle Urheberrechte und das Copyright besitzt, stellt er es der Narrenzuft Reutlingen-Achalm e.V. zur Verfügung, da es bisher namenlos war und ab dem 6. Januar 2018 den Namen Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V., des dann eingetragenen Vereins bekommt und diesen ab diesem Datum offiziell führt.

Das Wappen steht /symbolisiert somit mit der linken Hälfte die Reutlinger, die die Stadt immer tapfer verteidigten und mit der rechten hälfte die auf der Achalm lebenden Achalm-Ritter und Adelsgeschlechter.

Fasnets-Narrenfiguren

Die Reutlinger Achalm-Ritter (Gruppe)

Die Reutlinger Gerber (Gruppe)

Die Reutlinger Färber (Gruppe)

König Heinrich Raspe (Einzelfigur)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Raspe_IV.

Ulrich I. Graf von Württemberg (Einzelfigur)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_I._(W%C3%BCrttemberg)

Mit der Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V. beschreibt Frank Christoph Schnitzler die geschichtlichen Geschehnisse zwischen Reutlingen und der Achalm. Dazu gehören die Württemberger Achalm-Ritter, die unter anderem unter Graf Ulrich auf der Achalm ansässig waren und fortwährend die Stadt Reutingen überfielen und belagerten, sie jedoch nie einnehmen konnten.

Die Belagerung Reutlingens im Jahre 1247 durch Truppen des den Gegenkönigs Heinrich Raspe

Im 13. Jahrhundert war Reutlingen für das Kaiserreich ein wichtiger Stützpunkt gegen konkurrierende Adelshäuser. So hielten die Reutlinger den Staufern auch die Treue, nachdem Papst Innozenz IV. Friedrichs II. für abgesetzt erklärt hatte. Heinrich Raspe von Thüringen, zum Gegenkönig ernannt, belagerte darum – vergeblich – im Jahr 1247 Reutlingen. Der Überlieferung zufolge begannen die Reutlinger nach der überstandenen Gefahr aus Dankbarkeit, dass ihre Gebete erhört wurden, sofort mit dem Bau der Marienkirche. 1343 war sie fertiggestellt. Die Belagerer hatten einen Rammbock zurückgelassen, an dem für die Länge des Kirchenschiffs Maß genommen wurde. Die Kirche ist heute ein Wahrzeichen der Stadt und gilt als eines der schönsten und bedeutendsten Bauwerke der Gotik in Württemberg.

Die Schlacht bei Reutlingen am 14. Mai 1377

 

Diese Württemberger Achalm-Ritter mochten die Reutlinger selbstverständlich nicht, da diese Feinde der Stadt waren. Die Reutlinger Zünfte, darunter insbesondere die Gerber und die Färber verteidigten ihre Stadt mit allem Einsatz ihrer Kräfte und verloren dabei auch ihr leben. Durch diese heftige Gegenwehr und mit der Hilfe des Schwäbischen Städtebundes konnten die Württemberger Achalm-Ritter besiegt werden, worauf die Reutlinger Bürger der damals Reichsfreie Reichsstadt Reutlingen sehr stolz werden ließ und worauf sie heute noch stolz sind. 

Deshalb werden zukünftig auch diese Zünfte als Begleitfigur / Untergruppe als Narrenfigur zu sehen sein, um an diese Belagerungsgeschichten der Stadt Reutlingen zu erinnern. Ebenso Graf Ulrich und der Gegenkönig Heinrich Raspe als Einzelfiguren.

 

Zusammenkünfte zur Gründung der Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V.

Zusammenkunft zur Besprechung mit Mitglieder des Präsidiums der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte VFON am 15.11.2017

 

http://www.vfon.de/

Damit die Narrenzunft Reutlingen-Achalm e.V. auf einer guten Basis und einem sicheren und festen Fundament steht und die Regularien der Schwäbisch alemannischen Fasnet und der VFON einhält, gab es am 15.11.2017 eine erste Zusammenkunft zur Besprechung mit Mitgliedern des Präsidiums der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte (VFON) im Zunfthaus der Narrenzunft "Hurra de ausre" in Großengstingen.

 

Von links nach rechts:

Peter Brendle

1. Vorsitzender und Zunftmeister der Narrenzunft "Hurra de ausre" Großengstingen e.V.

Frank Christoph Schnitzler

Gründer der Narrenzunft Achalm-Ritter Reutlingen e.V.

Elmar Herter

Brauchtumsmeister und Mitglied des Präsidiums der VFON e.V.

Uwe Seiferth

Pressereferent und Mitglied des Präsidiums der VFON e.V.

Zunsammenkunft am 23.11.2017 zur Besprechung mit

Prof. Dr. Werner Mezger

Prof. Dr. Werner Mezger ist Volkskundler und Germanist, er widmete seinen Schwerpunkt auf das Deutsche Brauchtum insbesondere der schwäbisch alemannischen Fasnet.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Mezger